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Demonstration der Lebenshilfe #Teilhabestattausgrenzung in Berlin

WP 20161107 14 48 10 ProBerlin, 07.11.2016: Ein weiterer Schritt im parlamentarische Verfahren zum Bundesteilhabesetz fand mit der öffentlichen Anhörung in den Räumlichkeiten des Bundestages in Berlin statt. Ein Tag, der genutzt werden sollte, um auf die Probleme und Schwierigkeiten aufmerksam zu machen, die mit dem derzeitgen Gesetzentwurf einhergehen. Deshalb versammelten sich auf dem Platz und den Straßen vor dem Brandenburger Tor ab 12.30 Uhr Menschen mit Behinderungen aus der ganzen Bundesrepublik. Ab 13.00 Uhr füllte sich der „Platz des 18. März“ immer mehr. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hatte die Lebenshilfevereinigungen aufgerufen, sich zahlreich an der Demonstration für ein besseres Bundesteilhabesetz und Pflegestärkungsgesetz III zu beteiligen.  Und dies taten die Mitglieder auch. Mehr als 7.000 Menschen mit Behinderung,Eltern, Angehörige aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freunde und Förderer waren gekommen, um die Forderungen der Lebenshilfe mit Nachdruck zu unterstützen. Auf vielen Plakaten, Transparenten, Schildern waren diese Forderungen zu lesen. Bunte Luftballons trugen die Botschaften der Lebenshilfe in den grauen Berliner Novemberhimmel, in der Hoffnung und Erwartung, dass die notwendigen Veränderungen im vorliegenden Regierungsentwurf des Gesetzes vorgenommen werden.



DSC 0242Auch zahlreiche Lebenshilfevereinigungen aus Sachsen-Anhalt, darunter aus Bernburg, Haldensleben,  Magdeburg, Osterburg,  Quedlinburg, Staßfurt und Weißenfels  hatten sich auf den Weg nach Berlin gemacht, um zu zeigen, dass der derzeitige Regierungsentwurf an einigen Punkten verändert werden muss, damit dieses Gesetz ein Teilhabegesetz für Menschen mit Behinderung werden kann. Unter den Teilnehmern aus unserem Bundesland waren auch Waltraud Wolff (Landesvorsitzende der Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V.), Stefan Labudde und Andreas Löbel (Mitglieder des Landesvorstandes). DSC 0207

 

Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe konnte insgesamt 151.698 Unterschriften der Lebenshilfepetition #Teilhabestattausgrenzung die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (MdB) und den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Edgar Franke (MdB) überreichen.  Auch in den Rede wurde deutlich, welche Problemfelder unbedingt verändert werden müssen. Die Gesetzentwürfe sind aus Sicht der Lebenshilfe inakzeptabel. Die Unterzeichner der Petition fordern „nicht ein bisschen Teilhabe, sondern Teilhabe voll und ganz“, wie es Barbara Stamm,  Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern und Präsidentin des Bayerischen Landtags, in ihrer Rede sagte.
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Nunmehr liegt es an den Parlamentariern in Bund und Ländern, sich für die notwendigen Veränderungen stark zu machen und sich damit für ein Bundesteilhabegesetz zu engagieren, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung deutlich und nachhaltig verbessert. Die konkreten Forderungen der Lebenshilfe und weitere Informationen finden Sie unter  https://www.lebenshilfe.de/bthg/

 

 

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