Quelle: Lebenshilfe/David Maurer

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Familienratgeber

„Besondere LEBENSmomente“ 08/2014

Seite Magdeburg, 16.12.2014: In den vergangenen Monaten ist viel Bewegung in die Diskussion um Wohnangebote für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf gekommen. Seitdem das Thema im Februar 2014 im Landtag debattiert wurde, ist einiges passiert. Wir haben sieben Familien für unsere „LEBENSmomente“ besucht, die uns und Ihnen einen ganz persönlichen Einblick in ihr Leben gegeben haben. Sie haben die Wünsche für ihre Kinder formuliert, aber auch von ihren Sorgen und Ängsten berichtet, wenn sie in die Zukunft blicken.

Zwischenzeitlich wurde das Rundschreiben aus dem Jahr 1993 angepasst und in einem wesentlichen Punkt verändert. Parallel dazu haben wir Gespräche mit dem Ministerium  und Abgeordneten des Landtages von Sachsen-Anhalt geführt und dabei verdeutlicht, dass zeitnahe Lösungen gefunden werden müssen, die sozialraum- und wohnortnah ausgerichtet sind.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales haben wir im November Familie Wiehe besucht. Joachim Wiehe hatte seine Situation bereits in den „LEBENSmomenten 04/2014“ geschildert. Er selbst hatte nicht mehr die Kraft, seine Tochter Sandra zu betreuen und begleiten. Im Ergebnis musste sie die gewohnte Tagesstruktur der Fördergruppe verlassen und lebt in einer Wohnstätte in Jerichow – weit entfernt von Joachim Wiehe. Eine Lösung in diesem konkreten Fall lag uns besonders am Herzen, denn die aktuelle Situation bedeutete für Sandra und Joachim Wiehe, dass der enge persönliche und familiäre Kontakt kaum aufrecht zu halten war.

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„LEBENSmomente“ 07/2014

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Magdeburg, 04.12.2014: Für unsere Reihe „LEBENSmonente“ haben wir sieben Familien besucht und ihnen die Möglichkeit geben einen Einblick in ihr Leben zu geben. Alle Familien haben eins gemeinsam. Sie begleiten und unterstützen ihre erwachsenen Kinder mit einem hohen Assistenzbedarf - nach dem Besuch des tagesstrukturierenden Angebots der Fördergruppe unter dem Dach der WfbM - in der eigenen Häuslichkeit. Viele Familien übernehmen diese Aufgabe gern und stellen sich dieser besonderen Herausforderung mit den vielen schönen  aber auch schwierigen Momenten. Alle Familien machen sich Gedanken über die Zukunft ihrer erwachsenen Kinder, mögliche Wohnangebote und neue Formen der Betreuung und Begleitung. Bisher ging die Auseinandersetzung mit diesen Fragen stets mit Sorgen, Ängsten und  Verunsicherungen einher. Denn es gab bisher kaum wohnort- und sozialraumnahe Wohnangebote, die auch den Verbleib in der Fördergruppe zuließen. Darüber hinaus stellten die Lösungen im Einzelfall keine verlässlichen Angebote dar, sodass sich viele Familien entschieden haben, ihre erwachsenen Angehörigen selbst zu betreuen und dies nicht selten bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. 
Das Rundschreiben, welches für die bisherigen Probleme und Sorgen gesorgt hat, ist zwischenzeitlich zweimal angepasst und verändert worden, sodass die betroffenen Familien auf betreute Wohnangebote zurückgreifen können und die Fördergruppe als Tagesstruktur erhalten bleibt.


Für unseren siebenten Newsletter haben wir Familie Buchmann in Magdeburg besucht. Steffi Buchmann lebt bei ihrer Mutter. Tagsüber besucht Steffi die Fördergruppe der Lebenshilfe Magdeburg gGmbH.

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"LEBENSmomente" 06/2014

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Magdeburg, 19.11.2014: Für unsere Reihe „LEBENSmonente“ haben wir sieben Familien besucht und ihnen die Möglichkeit eröffnet, uns einen Einblick in ihr Leben zu geben. Alle Familien haben eins gemeinsam. Nach dem Besuch des tagesstrukturierenden Angebots der Fördergruppe unter dem Dach der WfbM, begleiten und unterstützen sie ihre erwachsenen Kinder mit einem hohen Assistenzbedarf in der eigenen Häuslichkeit. Viele Familien übernehmen diese Aufgabe gern und stellen sich dieser besonderen Herausforderung, mit den vielen schönen  aber auch schwierigen Momenten. Alle Familien machen sich Gedanken über die Zukunft ihrer erwachsenen Kinder, mögliche Wohnangebote und neue Formen der Betreuung und Begleitung. Bisher ging die Auseinandersetzung mit diesen Fragen stets mit Sorgen, Ängsten und  Verunsicherungen einher. Denn es gab bisher kaum wohnort- und sozialraumnahe Wohnangebote, die auch den Verbleib in der Fördergruppe zuließen. Darüber hinaus stellten die Lösungen im Einzelfall keine verlässlichen Angebote dar, sodass sich viele Familien entschieden haben, ihre erwachsenen Angehörigen selbst zu betreuen und dies nicht selten bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. 
Das Rundschreiben, welches für die bisherigen Probleme und Sorgen verantwortlich war, ist zwischenzeitlich zweimal angepasst und verändert worden, sodass die betroffenen Familien auf betreute Wohnangebote zurückgreifen können und die Fördergruppe als Tagesstruktur erhalten bleibt.


Für unseren sechsten Newsletter haben wir Familie Paulovsky in Staßfurt besucht. Thomas Paulovsky lebt im Haus der Eltern und besucht die Fördergruppe der Lebenshilfe Bördeland gGmbH in Staßfurt.

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"LEBENSmomente" 04/2014

Seite01Magdeburg, 21.10.2014: In den letzten zwei Wochen hat unser Newsletter „LEBENSmonente“ für einige Aufregung gesorgt. Die Reaktionen und die Gespräche haben uns gezeigt, dass durchaus positive Entwicklungen zu verzeichnen sind. Das Rundschreiben ist in einem – für die bisherigen Probleme und Sorgen – wesentlichen Punkt angepasst und verändert worden. Allerdings bleibt abzuwarten, ob mit der alleinigen Öffnung für den Bereich der stationären und ggf. betreuten Wohnangebote in der Praxis den Familien dauerhaft verlässliche Unterstützungssettings im sozialen Nahraum ermöglicht werden.

Für unseren vierten Newsletter haben wir Joachim Wiehe besucht, der nach dem Tod seiner Frau allein die Betreuung und Begleitung seiner Tochter übernommen hat. Eine ganz besondere Herausforderung und ein Kraftakt den Joachim Wiehe in zweierlei Hinsicht bewältigen muss, denn er kämpft seit 1998 dafür, dass in Burg ein Wohnangebot für die Nutzerinnen und Nutzer der Fördergruppe entsteht.    

Hintergrund: Für Menschen mit hohem Assistenzbedarf, die nicht in der Werkstatt arbeiten können, werden in Sachsen-Anhalt tagesstrukturierende Angebote der Betreuung, Förderung und Begleitung in den Fördergruppen unter dem verlängerten Dach der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) vorgehalten. Viele Nutzerinnen und Nutzer der Fördergruppen besuchen diese  schon seit vielen Jahren. Die gewohnten Strukturen und die gewachsenen Bindungen innerhalb der

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"LEBENSmomente" 05/2014

Seite01Magdeburg, 04.11.2014: Für unsere Reihe „LEBENSmonente“ haben wir insgesamt sieben Familien besucht, die in dieser Reihe einen Einblick in ihr Leben geben. Alle Familien haben eins gemeinsam. Sie begleiten und unterstützen ihre erwachsenen Kinder mit einem hohen Assistenzbedarf - nach dem Besuch des tagesstrukturierenden Angebots der Fördergruppe unter dem Dach der WfbM - in der eigenen Häuslichkeit. Viele Familien übernehmen diese Aufgabe gern und stellen sich dieser besonderen Herausforderung mit den vielen schönen  aber auch schwierigen Momenten. Alle Familien machen sich Gedanken über die Zukunft ihrer erwachsenen Kinder, mögliche Wohnangebote und neue Formen der Betreuung und Begleitung. Bisher ging die Auseinandersetzung mit diesen Fragen stets mit Sorgen, Ängsten und  Verunsicherungen einher. Denn es gab bisher kaum wohnort- und sozialraumnahe Wohnangebote, die auch den Verbleib in der Fördergruppe zuließen. Darüber hinaus stellten die Lösungen im Einzelfall keine verlässlichen Angebote dar, sodass sich viele Familien entschieden haben, ihre erwachsenen Angehörigen selbst zu betreuen und dies nicht selten bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit.

Das Rundschreiben, welches für die bisherigen Probleme und Sorgen gesorgt hat, ist in einem wesentlichen Punkt angepasst und verändert worden ist, sodass die betroffenen Familien auf stationäre und ggf. betreute Wohnangebote zurückgreifen können und die Fördergruppe als Tagesstruktur erhalten bleibt.

Für unseren fünften Newsletter haben wir Familie Gubener besucht. Dörte Gubener besucht die Fördergruppe

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Wenn ein Wunsch in Erfüllung geht

DSC04742 Ein Auftrag der Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist es, auf die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes vorzubereiten und den Übergang durch geeignete Maßnahmen zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst und der Agentur für Arbeit konnte die Lebenshilfe für behinderte Menschen e.V. Region Stendal – über den Zwischenschritt einen Außenarbeitsplatzes – dieses Ziel erreichen. 

In der letzten Woche war auf dem Hof der Klug GbR in Volgfelde eine Menge los. Dort trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Lebenshilfe e.V. Region Stendal, des Integrationsfachdienstes Magdeburg/Stendal und der Stendaler Arbeitsagentur. Sie alle waren gekommen, um Stefan Henning für seinen neuen Arbeitsplatz auf dem Hof der Klug GbR alles Gute zu wünschen.  Ein neuer Arbeitsplatz ist doch nichts so besonderes, könnte man jetzt meinen. Doch im Falle von Stefan Henning ist damit sein Lebenswunsch in Erfüllung gegangen.

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