Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände  v.l.n.r. Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Regina Bahlke, Waltraud Wolff (Landesvorsitzende)
Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände v.l.n.r. Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Regina Bahlke, Waltraud Wolff (Landesvorsitzende)

Würdigung des besonderen Engagements für Menschen mit Behinderung und Lebenshilfe - Verleihung der Goldenen Ehrennadel der Lebenshilfe Landesverbände

Osterburg, 13.12.2018: Der Ortsverein der Lebenshilfe Osterburg e.V. hatte zur Verabschiedung von Regina Bahlke in die Werkstatt der Lebenshilfe Osterburg gGmbH eingeladen und viele Gäste waren dieser Einladung gefolgt. WegbegleiterInnen und KollegInnen, MitarbeiterInnen aber auch ehemalige Vorstandsmitglieder des Ortsvereins waren gekommen, um die langjährige Geschäftsführerin zu verabschieden. Nach 28 erfolg- und ereignisreichen Jahren wurde Regina Bahlke in den Ruhestand verabschiedet.
Bereits im Jahr 1990 hat sich Regina Bahlke für die Gründung des Lebenshilfevereins in Osterburg stark gemacht. Ihre Zielstellung war von Anbeginn, Angebote und Dienste  aufzubauen, die Menschen mit Behinderung die notwendige Unterstützung bieten und sie in der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens inmitten der Gesellschaft unterstützen.

Treffen der Bewohnerbeiräte findet zum 19. Mal statt

Magdeburg, 03.12.2018: Am internationalen Tag der Menschen  mit Behinderung fand das diesjährige Treffen der Bewohnerbeiräte der Lebenshilfen aus Sachsen-Anhalt statt. Bereits zum 19. Mal trafen sich die InteressenvertreterInnen zu ihrem jährlichen Austausch. Tagungsort war in diesem Jahr erneut das Roncalli-Haus in Magdeburg. Mit der Unterstützung der Mitglieder des Arbeitskreises „Wohnen“ des Landesverbandes und von Vertrauenspersonen der Bewohnerbeiräte aus verschiedenen Wohnhäusern konnte  das Treffen in gewohnter Form durchgeführt werden.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bildeten der Erfahrung- und Gedankenaustausch zwischen den Bewohnerbeiräten. Konkrete Fragestellungen und Probleme konnten mit anderen SelbstvertreterInnen besprochen und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Miteinander über gute Erfahrungen sprechen und Hinweise für die eigene Arbeit bekommen wurde bereits in den vergangenen Jahren als ein wichtiger Inhalt der Treffen von den anwesenden Bewohnerbeiräten benannt. 

Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände  v.l.n.r. Stefan Labudde (Landesvorstandsmitglied), Hans-Peter Haase, Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Andreas Löbel (Landesvorstandsmitglied)
Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände v.l.n.r. Stefan Labudde (Landesvorstandsmitglied), Hans-Peter Haase, Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Andreas Löbel (Landesvorstandsmitglied)

Verleihung der Goldenen Ehrennadel der Lebenshilfe Landesverbände für besondere Verdienste für Menschen mit geistiger Behinderung und die Lebenshilfe

Gardelegen, 28.09.2018:  Der 28. September 2018 war für die Lebenshilfe in der westlichen Altmark ein besonderer Tag und wird vielen Menschen in Erinnerung blieben. Nach fast 30 Jahren engagiertem Einsatz und Wirkens für Menschen mit Behinderung und die Vereinigungen der Lebenshilfe in den Regionen Gardelegen und Salzwedel wurde Hans-Peter Haase in den Ruhestand verabschiedet.

Bereits im Oktober 1990 hatte er die Leitung der geschützten Werkstatt in Gardelegen übernommen. Ging es zunächst allein um die Sicherung  der damaligen Strukturen, stand schnell die Weiterentwicklung im Sinne der beschäftigten Menschen mit Behinderung im zentralen Fokus. Durch seinen Einsatz, seine Beharrlichkeit, Ausdauer und seinen Mut neue und andere Wege einzuschlagen, wurde es möglich, dass bereits im Juni 1991 die gemeinnützige Gesellschaft „Lebenshilfe Altmark-West“  gegründet wurde.

Hans-Peter Haase hat stets das Ziel verfolgt, angemessene und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung in der Region zu schaffen. Das diese Entwicklung insbesondere in den ersten Jahren so rasant voranschritt, war nicht zuletzt ein Ergebnis seines persönlichen Einsatzes. Dazu gehörte auch, dass bis teilweise in die Nächte hinein, Konzepte geschrieben und diskutiert, über Förderanträge beraten und mit den Entscheidungsträgern in den Vereinen wichtige Beschlüsse gefasst wurden.

Aber nicht allein auf der regionalen Ebene war Hans-Peter Haase in den vergangenen 30 Jahren aktiv. Für sein Ziele hat er sich in unterschiedlicher Weise, auch auf der Landesebene, seit Anbeginn engagiert. In diversen Gremien und Arbeitsgruppen hat er sich für die Weiterentwicklung der Angebote für Menschen mit Behinderung in unserem Bundesland eingesetzt. Dazu gehörte die Vorstandstätigkeiten in der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Menschen mit Behinderung, dem Landesverband der Lebenshilfe sowie der Trägervereinigung Eingliederungshilfe e.V..
Darüber hinaus war Hans-Peter Haase in der Aus- und Weiterbildung von Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern aus Werkstätten und anderen Qualifizierungsangeboten tätig. Hier gab er sein Fachwissen weiter und trug auch in dieser Form zur fachlichen Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote und Dienste für Menschen mit Behinderung bei.

Für dieses Engagement für Menschen mit Behinderung und die Lebenshilfe in Sachsen-Anhalt wurde Hans-Peter Haase am 28. September 2018 mit der goldenen Ehrennadel der Lebenshilfe Landesverbände ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde von Frau Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Vorsitzende der Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V.), Andreas Löbel und Stefan Labudde (Mitglieder des Landesvorstandes) vorgenommen.

Teilnehmer der Regionalkonferenz in Leuna
Teilnehmer der Regionalkonferenz in Leuna

Dritte Regionalkonferenz 2018 in Leuna

Leuna, 19.09.2018: Zur dritten und damit letzten Regionalkonferenz hatte der Landesvorstand am Mittwoch in die Wohnstätte der Lebenshilfe Merseburg gGmbH nach Leuna eingeladen. Bereits zum zweiten Mal waren wir mit diesem Veranstaltungsformat bei dieser Mitgliedsorganisation zu Gast und konnten erneut zahlreiche interessierte Gäste begrüßen. Bereits in den ersten Wortmeldungen wurde deutlich formuliert, dass die Lebenshilfe in unserem Bundesland stark ist, wenn sie zusammen agiert. So sollten beispielweise die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen verbessert und ausgebaut werden.

Teilnehmer der Regionalkonferenz in Köthen
Teilnehmer der Regionalkonferenz in Köthen

Regionalkonferenz des Landesvorstandes in Köthen

Köthen, 17.09.2018: In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der  Lebenshilfe gGmbH Köthen fand am Montag die zweite Regionalkonferenz des Landesvorstandes in diesem Jahr statt. Teilgenommen haben Vorstände, Mitglieder und Mitarbeiter aus verschiedenen Mitgliedsorganisationen  unseres Verbandes. Im Verlauf der Konferenz entwickelten sich interessante Diskussionen insbesondere zu der Frage, ob und wenn ja, wie die Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe stärker in den öffentlichen Fokus gerückt werden können.

Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände  v.l.n.r. Stefan Labudde (Landesvorstandsmitglied), Hans-Peter Haase, Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Andreas Löbel (Landesvorstandsmitglied)
Verleihung der goldenen Ehrennadel der Landesverbände v.l.n.r. Stefan Labudde (Landesvorstandsmitglied), Hans-Peter Haase, Dr. Jutta Hildebrand (stellv. Landesvorsitzende), Andreas Löbel (Landesvorstandsmitglied)

Landesvorstand führt Regionalkonferenz in Hundisburg durch

Hundisburg, 13.09.2018: Am Donnerstag fand die erste von drei Regionalkonferenzen, die unser Landesverband in diesem Jahr durchführen wird, in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Ostfalen gGmbH in Hundisburg statt. Der Landesvorstand hatte Vorstände, Geschäftsleitungen, Mitglieder und Mitarbeiter der Lebenshilfen im nördlichen Sachsen-Anhalt eingeladen. Im Mittelpunkt stand der Austausch zu den Aufgaben und den Hausforderungen, denen sich die Lebenshilfen (Orts- und Kreisvereinigungen, Einrichtungen und Dienste und der Landesverband) in den kommenden Jahren stellen müssen. Zudem sollten die Erwartungen der Mitgliedsorganisationen und deren Mitarbeiter und Mitglieder an den Landesverband in den Mittelpunkt gerückt werden.