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Zweite Regionalkonferenz 2026 stärkt Bewusstsein für respektvolle Sprache

Zweite Regionalkonferenz 2026 stärkt Bewusstsein für respektvolle Sprache

Marcus Hoppe Aktuelles 17. April 2026

Naumburg, 17.04.2026:  Bei der zweiten Regionalkonferenz des Landesvorstandes, die bei der Lebenshilfe in Naumburg stattfand, wurde vor allem eines deutlich: Der persönliche Austausch bleibt unverzichtbar. Rund 30 Teilnehmende – darunter Mitglieder des Landesvorstandes, des Landesbeirates, Vorstände, Geschäftsleitungen sowie Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter, Eltern und Angehörige – kamen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam wichtige Themen zu bewegen.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Kennenlernen der Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl des neuen Landesvorstandes. In offener Atmosphäre konnten Fragen gestellt, Positionen diskutiert und erste Eindrücke gewonnen werden. Diese direkten Begegnungen haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche Dialog für gegenseitiges Verständnis und Vertrauen ist.

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Im zweiten Teil der Konferenz stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele bewegt: der neue Begriff „Menschen mit Unterstützungsbedarf“, beschlossen von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Unter der Überschrift „Neue Begriffe, neue Haltung: Unterstützung gemeinsam neu denken“ entstand ein intensiver Austausch darüber, wie Sprache unsere Haltung prägt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Bilder und Gefühle bestimmte Begriffe auslösen – und was das für unser tägliches Handeln bedeutet.

 

Die Gespräche haben deutlich gemacht, dass es nicht nur um Worte geht, sondern um ein gemeinsames Verständnis von Haltung, Respekt und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Mit dieser Regionalkonferenz ist ein wichtiger Impuls gesetzt worden, diese Fragen weiter zu vertiefen und gemeinsam weiterzudenken.

Erste Regionalkonferenz 2026: Austausch, Begegnung und neue Impulse

Erste Regionalkonferenz 2026: Austausch, Begegnung und neue Impulse

Marcus Hoppe Aktuelles 09. April 2026

Wernigerode, 09.04.2026:  Die erste Regionalkonferenz des Landesvorstandes der Lebenshilfe Sachsen‑Anhalt in diesem Jahr fand bei der Lebenshilfe Wernigerode statt. Insgesamt 25 Teilnehmende – darunter Mitglieder des Landesvorstandes, Vertreterinnen und Vertreter des Landesbeirates, Vorstände, Geschäftsleitungen, Eltern und Angehörige sowie Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter – kamen zusammen, um sich auszutauschen und zentrale Themen der Arbeit zu erörtern.

20260408 171313Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem Kennenlernen der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Landesvorstandes im Juni. Die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsorganisationen nutzten die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und erste Eindrücke zu gewinnen.

Im zweiten Teil der Konferenz stand der Beschluss der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum neuen Begriff „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ im Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Neue Begriffe, neue Haltung: Unterstützung gemeinsam neu denken“ wurde intensiv über Haltungen, Rollenbilder und Sprachgewohnheiten diskutiert. Gemeinsam wurde sichtbar, welche Bilder, Gefühle und Bedeutungen Sprache auslösen kann – und wie wichtig ein bewusster, respektvoller Umgang damit ist.

 

Mit dieser Regionalkonferenz wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Haltung und Selbstverständnis innerhalb der Lebenshilfen in Sachsen‑Anhalt.

 

 

Arbeitstreffen von Landesvorstand und Landesbeirat mit dem Landesbehinderten- beauftragten

Arbeitstreffen von Landesvorstand und Landesbeirat mit dem Landesbehinderten- beauftragten

Marcus Hoppe Aktuelles 26. März 2026

Magdeburg, 26.03.2026:  Der Landesvorstand und der Landesbeirat kamen heute in der Kita „Kinderoase“ in Schönebeck zu ihrem ersten Arbeitstreffen mit dem Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen zusammen, mit dem ein offener und engagierter Austausch stattfand.

Im Zentrum stand die aktuelle Situation der Eingliederungshilfe in Sachsen-Anhalt – ein Thema, das viele Familien und Fachkräfte derzeit stark bewegt. Besonders eindrücklich schilderten die Teilnehmenden die Folgen der langen Bearbeitungszeiten von Mehrbedarfsanträgen für Kinder mit Behinderungen, die Leistungen integrativer Kindertagesstätten in Anspruch nehmen und auf diese angewiesen sind. Die Verzögerungen führen zu Unsicherheit, organisatorischen Notlagen und emotionaler Belastung. Familien warten oft monatelang auf Entscheidungen, während Träger und Mitarbeitende versuchen, trotz fehlender Bewilligungen verlässlich zu unterstützen.

Auch die schleppende Bearbeitung von Anträgen auf Frühförderleistungen wurde deutlich kritisiert. Gerade hier, wo frühe Unterstützung entscheidend für die Entwicklung der Kinder ist, wirken lange Wartezeiten besonders schwer. Die Teilnehmenden machten klar: Kinder und ihre Familien brauchen Verlässlichkeit – und zwar jetzt.

Rat der Eltern und Angehörigen berät mit dem Landesbeirat

Rat der Eltern und Angehörigen berät mit dem Landesbeirat

Marcus Hoppe Aktuelles 16. März 2026
Magdeburg, 14.03.2026:  Die Mitglieder des Rates der Eltern und Angehörigen trafen sich heute zum dritten Mal mit dem Landesbeirat für Menschen mit Behinderung. Im Zentrum standen die aktuellen Herausforderungen der Eingliederungshilfe in Sachsen‑Anhalt: steigende Bedarfe, Unsicherheiten für die Familien und die leistungsberechtigten Menschen und der gemeinsame Wunsch nach verlässlichen Strukturen.
 
Dazu kamen neue Einblicke aus dem Rat der Eltern der Bundesvereinigung, die zeigen, wie aktiv sich die Eltern und Angehörigen in den Austausch und die politischen Prozesse einbringen. Besonders diskutiert wurde der neue Begriff Menschen mit Unterstützungsbedarf. Viele Teilnehmende betonten, dass er nicht nur Sprache verändert, sondern Haltung.
Teilhabe ist Menschenrecht – Wir unterstützen die Lebenshilfe-Kampagne

Teilhabe ist Menschenrecht – Wir unterstützen die Lebenshilfe-Kampagne

Marcus Hoppe Aktuelles 25. Februar 2026
Magdeburg, 24.02.2026: Menschen mit Behinderungen haben ein verbrieftes Recht auf gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dieses Recht ist in der UN-Behindertenrechtskonvention und im Bundesteilhabegesetz verankert. Die Eingliederungshilfe ist dabei ein zentrales Instrument: Sie ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und sichert individuelle Unterstützung – unabhängig von Wohnform, Unterstützungsbedarf oder Lebensphase.

Doch dieses Recht steht unter Druck. Bis Mitte 2026 wird über die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe beraten. Angesichts finanzieller Engpässe drohen Kürzungen und Einschränkungen. Schon heute fehlen vielerorts Angebote, Wartelisten sind lang, und die freie Wahl des Wohnorts ist nicht flächendeckend gewährleistet.

Wir schließen uns der bundesweiten Kampagne der Lebenshilfe an: „Teilhabe ist Menschenrecht“. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Eingliederungshilfe nicht zur Verhandlungsmasse wird, sondern als unverzichtbares Recht erhalten bleibt.

Teilhabe ist kein Luxus. #TeilhabeIstMenschenrecht. Dafür stehen wir ein – laut, sichtbar und solidarisch.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum Kampagnenstart.

19. Treffen der Werkstatträte der Lebenshilfen in Sachsen-Anhalt

19. Treffen der Werkstatträte der Lebenshilfen in Sachsen-Anhalt

Marcus Hoppe Aktuelles 05. Dezember 2025
Magdeburg, 04.12.2025: Das 19. Treffen der Werkstatträte der Lebenshilfen in Sachsen-Anhalt fand am 4. Dezember 2025 im BFZ Wolmirstedt statt und bot allen Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch. Mehr als 40 Werkstatträte aus fast allen Lebenshilfen im Land kamen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und ihre Arbeit weiterzuentwickeln. Besonders erfreulich war, dass in diesem Jahr viele neue Werkstatträte dabei waren.
 
Zu Beginn wurden die wichtigsten Aufgaben, Rechte und Pflichten von Werkstatträten noch einmal umfassend besprochen. Dabei ging es vor allem darum, welche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten Werkstatträte haben und wie sie diese im Alltag gut wahrnehmen können. Durch Beispiele aus der praktischen Arbeit konnten die Inhalte anschaulich verdeutlicht werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war das Thema Umgang mit Konflikten. In gemeinsamen Gesprächen wurde erarbeitet, wie Konflikte frühzeitig erkannt, besprochen und gelöst werden können. Die Teilnehmende hatten die Möglichkeit von eigenen Erfahrungen zu berichten. So entstand ein offener Austausch. Es wurde deutlich, dass gute Kommunikation und gegenseitiger Respekt wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten war das Treffen auch eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. 

Insgesamt war es eine sehr gelungene und interessante Veranstaltung, die erneut gezeigt hat, wie wichtig der regelmäßige Austausch der Werkstatträte ist. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement, den ModeratorInnen für die Unterstützung und  freuen uns auf das nächste Treffen im kommenden Jahr.

 

  1. Austausch der SelbstvertreterInnen über Ländergrenzen hinweg!
  2. Unser Fortbildungsprogramm 2026 ist da!
  3. Behindertenhilfe ist ein Menschenrecht und kein Luxus
  4. Treffen der Bewohnerbeiräte 2025 in Roncalli Haus Magdeburg

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