Fest der Begegnung der Lebenshilfe Genthin e.V.

Genthin, 15.06.2024: Am Samstag hatte die Lebenshilfe Genthin zum Fest der Begegnung auf das Gelände der Wohnstätte in der Hagenstraße eingeladen. Neben unserer Landesvorsitzenden Waltraud Wolff und Landesvorstandsmitglied Stefanie Siegel waren der Einladung auch Karolin Braunsberger-Reinhold (Mitglied des Europaparlaments), Katrin Gensecke (MdL) und Thomas Staudt (MdL) sowie Bürgerinnen und Bürger aus Genthin und Umgebung gefolgt. Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, unter anderem mit dem Circus Knopf aus Schönhausen und dem Ensemble ICE CREAM, die mit einem gemeinsamen Auftritt mit Bewohnern des Wohnhausen für gute Stimmung sorgen.

Zweite Regionalkonferenz bei der Lebenshilfe Genthin in Zabakuck

Zabakuck, 14.06.2024: Die Regionalkonferenz des Landesvorstandes für die Mitgliedsorganisationen im Norden unseres Bundeslandes, fand bei der Lebenshilfe Genthin e.V. im Café des Tiergartens Zabakuck statt. Mit den anwesenden VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen wurden über die Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans „Selbstvertretung stärken“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe gesprochen. Dabei standen nicht nur die Herausforderungen auf der Tagesordnung, sondern vor allem die bereits gesammelten Erfahrungen vor Ort. Wie bereits bei der ersten Regionalkonferenz in Bernburg zeigte sich, dass in den Lebenshilfevereinigungen bereits eine Menge unternommen wird, um Teilhabe und Selbstvertretung zu stärken. Allerdings sind im Rahmen der Möglichkeiten der jeweiligen Vereine die Maßnahmen sehr unterschiedlich. Dennoch wurde deutlich gemacht, dass die Umsetzung des Masterplans als eine wesentliche Aufgabe der Lebenshilfen angesehen wird.   

Regionalkonferenz des Landesvorstandes in Bernburg

Bernburg, 06.06.2024: Die erste Regionalkonferenz des Landesvorstandes in diesem Jahr, fand in der Werkstatt der Lebenshilfe Bernburg gGmbH statt. Die anwesenden VertreterInnen aus sieben Mitgliedsorganisationen unseres Verbandes, tauschten sich über die bereits gesammelten Erfahrungen in der Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans „Selbstvertretung stärken“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe aus. Es zeigte sich, dass viele Lebenshilfen bereits einzelne Maßnahmen umsetzen und den Plan als Orientierung und Leitlinie für die Arbeit in den Vereinigungen nutzen. Positiv wurde herausgehoben, dass der Austausch zu diesem, für die Lebenshilfevereinigungen so wichtigen Plan, in diesem Jahr erneut auf die Tagesordnung der Regionalkonferenzen gesetzt wurden.

Die weiteren Regionalkonferenzen finden in diesem Jahr am 13.06.2024 bei der Lebenshilfe Genthin e.V. im Tierpark Zabakuck und am 20.06.2024 bei der Lebenshilfe Mansfelder Land in Eisleben statt.

Pilotprojekt "ambulantes Gruppenwohnen für Menschen mit komplexen Behinderungen" in der Landeshauptstadt Magdeburg – Landesverband bietet fachliche Begleitung und Unterstützung an

Magdeburg, 05.04.2024: Bereits zu Jahresbeginn 2023 hatte sich der Landesverband mit einem Brief an das zuständige Sozialministerium gewandt und darin die fachliche Begleitung und Unterstützung im Aufbau des Pilotprojektes „ambulantes Gruppenwohnen für Menschen mit komplexen Behinderungen“ angeboten. Nachdem dieses Schreiben unbeantwortet blieb, wurde das Thema im Rahmen der sich anschließenden Landesvorstandssitzungen intensiv bearbeitet und anschließend zum Schwerpunkt des Arbeitstreffens mit dem Landesbehindertenbeauftragten im November 2023 gemacht. Sowohl in dem Schreiben als auch dem Austausch mit dem Landesbehindertenbeauftragten wurde deutlich gemacht, dass die Lebenshilfen in Sachsen-Anhalt über eine gute und breit angelegte Expertise verfügen, wenn es um die Frage der Entwicklung von ambulant begleiteten Wohnangeboten für Menschen mit komplexen Behinderungen geht. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass den Wünschen, Erwartungen und Bedarfen der Betroffenen und deren Familien in den bestehenden Projekten stets einen besonderen Stellenwert beigemessen wird.

Da sich auch im Januar 2024 keine neuen Entwicklungen im Pilotprojekt in Magdeburg ergeben haben, gleichzeitig jedoch ein Schreiben des Trägers der Eingliederungshilfe an verschiedene Leistungserbringer mit der Bitte um Beteiligung an dem Pilotprojekt versendet wurde, bekräftigte der Landesverband am 5. Februar 2024 mit einem Brief an die Sozialagentur des Landes Sachsen-Anhalt, das bereits vorliegende Angebot der fachlichen Begleitung und Unterstützung des Projektes. Im Schreiben vom 14. Februar 2024 teilte die Sozialagentur Sachsen-Anhalt jedoch mit, dass eine politische Beteiligung von Verbänden nicht vorgesehen sei. Ein Umstand der nicht nur bedauerlich, sondern wenig nachvollziehbar ist, zumal verschiedene Lebenshilfevereinigungen ähnliche Modelle bereits umsetzen und damit seit mehreren Jahren Gelingensbedingungen kennen aber auch behindernde Faktoren ausgemacht haben.

 

Arbeitstreffen des Vorstandes mit dem Dr. Christian Walbrach

Magdeburg, 20.03.2024: Heute fand das erste Arbeitstreffen des Landesvorstandes mit dem Landesbehindertenbeauftragten in diesem Jahr statt. In der Werkstatt der Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH besuchten wir den Berufsbildungsbereich. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Ergebnisse der Beratungen und der Studien des Bundesgesetzgebers zur Entgeltreform in den Werkstätten. Der Landesvorstand wollte in diesem Treffen mit Dr. Christian Walbrach über die angedachte „Ausgliederung“ oder „Auslagerung“ der Berufsbildungsbereiche aus den Werkstätten und im Weiteren deren öffentliche Ausschreibung ins Gespräch kommen. Es konnte deutlich gemacht werden, dass diese Veränderungen eine Herausforderung nicht allein für die Werkstattträger, sondern insbesondere für die leistungsberechtigten Menschen und deren Familien darstellen werden. Die zukünftigen Anbieter müssen nicht nur neue Angebote entwickelt und aufbauen, sondern bestehende gute und bewährte Angebote der beruflichen Bildung müssten eingestellt werden. Es konnte verdeutlicht werden, dass die Lebenshilfen diese Entwicklungen mit großer Skepsis verfolgen und begleiten werden, denn Erfahrungen mit anderen Angebote (z.B. DIA AM) haben gezeigt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Teilnehmenden nach dieser Form der Erprobung, die Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben dennoch in der WfbM in Anspruch nehmen. Dies allerdings verzögert und mit einer weiteren Negativerfahrung in ihrer Bildungsbiographie. 

 
Wir konnten Herrn Dr. Walbrach durch den Besuch des Berufsbildungsbereiches der Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH sensibilisieren und verdeutlichen, welche hochwertigen Bildungsangebote in den Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereichen unterbreitet und durch welche Maßnahmen der Werkstätten, die Kompetenzen der leistungsberechtigten Menschen – nicht nur für den Übergang in die WfbM – entwickelt werden. Wir konnten verdeutlichen, dass der Berufsbildungsbereich ein Kompetenzzentrum zur individuellen Förderung und Ausbildung der Teilnehmenden ist und der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durchaus in fehlenden Angeboten von Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes begründet liegt. Zudem wurden gefordert, dass eine derartige Veränderung in diesem Bereich mit den beschriebenen Konsequenzen nur vollzogen werden darf, wenn sich deutliche qualitative Verbesserungen für die leistungsberechtigten Menschen daraus ergeben. 

Es wurde verabredet, dass der Landesvorstand zu diesem Thema weiterhin im Austausch mit dem Landesbehindertenbeauftragten bleiben wird.

Ein besonderer Dank geht an Heike Woost, Geschäftsführerin der Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH und das Team des Berufsbildungsbereichs der Werkstatt in Magdeburg. 
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Landesvorstand berät mit Frank Wyszkowski

Magdeburg, 19.03.2024: Zur zweiten regulären Beratung in diesem Jahr traf sich der Landesvorstand am Dienstag, 19.03.2024 in der Landesgeschäftsstelle in Magdeburg. Als Gast hatte sich der Landesvorstand Herrn Frank Wyszkowski eingeladen und diskutierte mit ihm über die Arbeit der Lebenshilfen in unserem Bundesland, den Auftrag des Landesverbandes und die aktuellen und die bevorstehenden Herausforderungen für die Lebenshilfevereinigungen und die betroffenen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Frank Wyszkowski ist regional in Salzlandkreis beheimatet und engagiert sich seit zehn Jahren auf der regionalen sowie der Landes- und Bundesebene in der CDU.